Löschgruppe Auwel-Holt-Vorst - Grow Holt e.V. spendet feuerfeste Übungspuppe

Im Namen des Grow Holt e.V. übergab dessen Vorsitzender, Swen Feegers, den Einsatzkräften der Feuerwehr Straelen, Löschgruppe Auwel-Holt-Vorst, eine feuerfeste Übungspuppe. Der Grow Holt e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, ortsansässige Projekte von Vereinen, Organisationen, Schulen und Bedürftigen zu unterstützen, um das Dorfleben in Holt zu stärken und zu fördern.

Gruppenführer Stefan Potratz, Johannes Heekeren und Nils Bons freuten sich gemeinsam mit dem gesamten Löschzug über den Dummy, welcher den Einsatzkräften ein möglichst realistisches und effektives Training ermöglicht.  Stattliche 80 kg Gewicht bringt der „Übungs-Willi“ auf die Waage, der ganz wie ein bewusstloser Mensch ohne unterstützende Muskelspannung, schwer zu manövrieren ist. Ausgestattet mit einem Wärmekissen kann die Puppe in Dunkelheit und Rauch – wie ein bewusstloser Mensch nur aufgrund von Körperwärme- geortet und gerettet werden. Da im Ernstfall jede Sekunde zählt, ist die Einübung von Routinehandgriffen um so wichtiger. 

In guter Stimmung nahm das Team daher den künstlichen Trainingskamerad zum Gruppenfoto in die Mitte, auch wenn dieser sich etwas „hängen ließ“.

Foto: Feuerwehr Straelen / Constanze Drescher

Feuerwehr Straelen - Karnevalszug findet statt

Der Führungsstab aus Veranstalter, Ordnungsamt, Feuerwehr und Sanitätsdienst hat gerade einvernehmlich entschieden, dass der Karnevalszug in Straelen zieht. Die Lage wird jedoch weiter beobachtet. Kurzfristige Änderungen sind vorbehalten.

Wir blicken jedoch positiv nach vorne, und wünschen allen Jecken einen schönen Karnevalssonntag in Straelen.

3x Stroale Helau
(mp)

 

Stadt Straelen - Nistplatz für Wanderfalkenpaar auf dem Straelener Wasserturm

Pressemeldung der Stadt Straelen vom: 13.02.2020

Aktive Bruthilfe leistet die Stadt Straelen in diesem Frühjahr einem Wanderfalkenpaar auf dem Straelener Wasserturm. Bereits im letzten Jahr hatten Anwohner beobachtet, dass zwei Wanderfalken das Dach des Turms in Straelen als Nistplatz und zur Aufzucht ihrer Brut ausgewählt hatten. Leider schlug der Versuch fehl wie deutliche Spuren zeigen.

Um in diesem Jahr die Chance für die Wanderfalken zu erhöhen, ihre Jungvögel erfolgreich großzuziehen, haben Mitarbeiter der Stadt Straelen jetzt eine Nisthilfe auf dem Dach des Wasserturms angelegt. Möglich war dies durch die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Straelen, die mit Hilfe des Hubrettungswagens einen großen Nistkorb sowie Kies für die Nistunterlage auf das Dach des Turms befördert hat.

Ein ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr, aber eine wichtige Maßnahme, um das Angebot an Fortpflanzungsstätten für die Wanderfalken zu vergrößern. „Jetzt heißt es Daumen drücken, dass sich das Wanderfalkenpaar nach der Optimierung des ausgewählten Nistplatzes wohl fühlt", hofft Bürgermeister Hans-Josef Linßen, „unser Wasserturm erfüllt auf jeden Fall alle Kriterien, um den Bruterfolg zu sichern."

Auch wenn sich der Bestand der Wanderfalken in den letzten Jahren langsam wieder erholt, sind Schutzmaßnahmen und die Unterstützung insbesondere bei der Suche nach guten Nistplätzen von großer Bedeutung für die Population. Immer mehr hohe Türme oder Bauwerke gewinnen an Bedeutung. Sie werden von den Wanderfalken als Nistplätze angenommen und lösen die Felsbrutplätze ab. Wichtig ist, dass die Wanderfalken ihre Nistplätze frei anfliegen können.

Wanderfalken bauen ihre Nester nicht selbst, sondern nutzen Nischen in hohen Felsen oder an Gebäuden. Durch das Anbringen einer artspezifischen Nisthilfe mit einer Kiesunterlage auf dem Turm hat die Stadt Straelen auf jeden Fall die bestmöglichen Voraussetzungen geschaffen.

Die Stadt plant, eine Webcam auf dem Wasserturm zu installieren und die Bilder auf der Internetseite der Stadt für die Bürgerinnen und Bürger abrufbar zu machen. So kann genau beobachtet werden, ob Eier abgelegt werden und tatsächlich Jungvögel schlüpfen.

Mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Straelen wird der Nistplatz für ein Wanderfalkenpaar auf dem Straelener Wasserturm errichtet.

Bildrechte: Stadt Straelen

Feuerwehr Straelen - Sturm Sabine - die Freiwillige Feuerwehr Straelen informiert (09.02.2020)

 Wegen des angekündigten Sturms am heutigen Sonntag bis Montag hat die Feuerwehr Straelen eine eigene Einsatzzentrale eingerichtet. Die Einheiten Auwel-Holt, Brüxken, Herongen und Straelen haben ihre Feuerwehrhäuser besetzt.

Für die Zeit des Sturms gelten folgende Hinweise:

• Bitte halten Sie sich während des Sturms nicht im Freien auf.

• Bitte nutzen Sie den Notruf 112 nur für wirkliche Notrufe. Je nach Sturmintensität werden mehrere Einsätze erwartet.

• Umgestürzte Bäume werden von der Feuerwehr nur dann entfernt, wenn eine unmittelbare Gefährdung für Verkehr oder Personen besteht. Die Feuerwehr greift nicht ein, wenn Bäume auf Privatgrundstücken umgestürzt sind - es sei denn es liegt eine Gefährdungslage vor. In dieser Situation wählen Sie bitte den Notruf. Andernfalls ist das ein Fall für den Gärtner und muss sicherlich nicht sofort erledigt werden.

•Wenn Sie den Notruf wählen, legen Sie nicht auf! Sollte es in Ausnahmefällen zu Wartezeiten kommen, wählen Sie in wirklich kritischen Notfällen parallel den Notruf der Polizei unter 110. Die Feuerwehr steht mit der Polizei in ständigem Kontakt.

Wir hoffen, dass es unsere Region nicht zu stark erwischt! (cd)